TOPF SUCHT DECKEL

Kochveranstaltungen für christliche Singles

Topf sucht Deckel - Christliche Kochveranstaltungen für Singles

Die Idee

Speed-Dating ist zu stressig, Singlebörsen sind zu anonym und auch der Alltag hält keine attraktiven Partner bereit. Die Lösung:

“Topf sucht Deckel” – die christliche Single-Food-Rally

Das Prinzip ist ganz einfach, es werden Pärchen ausgelost, die entweder Vorspeise, Hauptgang oder Dessert zubereiten. Drei Wohnungen mit den Hauptspeisen werden im Vorfeld festgelegt. Zum Essen wandert dann jedes Pärchen von Wohnung zu Wohnung, um alle drei Gänge zu verzehren. Nur die Hauptspeisen-Pärchen bleiben als Gastgeber in ihren Wohnungen und werden von den wandernden Pärchen mit Vorspeise und Dessert versorgt. Anschließend gibt es eine große Party für alle, bei der E-Mail Adressen getauscht werden können.


Wie läuft die Veranstaltung ab?

Jeder bekommt einen Kochpartner des anderen Geschlechts zugelost und die Aufgabe erteilt, eine Vorspeise, einen Hauptgang oder einen Nachtisch zusammen zuzubereiten. Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch nimmt man zusammen mit seinem Kochpartner in 3 verschiedenen Wohnungen mit jeweilis 4 anderen Leuten ein. Zwischen den Gängen werden die Wohnungen gewechselt. Wer seine Wohnung für den Abend zur Verfügung stellt, muss nicht durch die Stadt fahren, sondern kocht mit seinem Kochpartner den Hauptgang und empfängt die anderen Teilnehmer bei sich.

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Vorspeise

Adelheid bekommt Betram als Kochpartner zugelost. Sie haben die Aufgabe, eine Vorspeise vorzubereiten. Sie treffen sich am Samstag Nachmittag, richten zusammen die Vorspeise an und machen sich dann gemeinsam auf den Weg in die Aidenbachstraße, da wohnt nämlich Claude, der seine Wohnung für den Abend zur Verfügung gestellt hat. Adelheid und Betram lernen dort auch Claudes Kochpartnerin Damaris kennen. Sie essen die Vorspeise zu sechst zusammen mit Emil und Friederike.

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Hauptgang

Danach fahren Adelheid und Betram für den Hauptgang in die Bonnerstraße. Dort wohnt Gundula und empfängt die anderen Teilnehmer. Gundula hat mit ihrem zugelosten Kochpartner Horatius die Hauptspeise vorbereitet. Außerdem sind auch Inge und Justus eingetroffen.

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Dessert und Ausklang

Als letzte Adresse steht die Chiemseer Landstraße auf dem Plan. In Konstantins Wohnung warten schon seine Kochpartnerin Ludowika sowie Manfred und Nora, die den Nachtisch mitgebracht haben. Als Abschluss treffen such alle in der Wohnung von Claude, um den Abend ausklingen zu lassen.


Teilnehmerstimmen

Hallo liebes Topf-Sucht-Deckel-Team, ja danke, wollte auch sagen dass ich das ganze ein super Konzept finde. Man lernt viele Leute kennen, wird selbst vor Gesprächssituationen gestellt und muss nicht selber auf Leute zugehen, ist auch mal praktisch, die Zeit in der 6er- Runde ist begrenzt, ist denk ich keinem zu lang. Natürlich ist es auch anstrengend und natürlich erzählt man mind. 3 mal am Abend was man so macht, aber das ist es ja gerade. Also wem das zuviel ist der braucht ja nicht kommen. Alles in allem eine super Sache, auch alle denen ich was davon erzählt habe fanden es super. Viele Grüße Samuel

Samuel

Hallo Kristin, hallo Sandra, nachdem Du, liebe Sandra, mich beim Abschied nochmal ausdrücklich ermuntert hast, Feedback zu geben, schreibe ich Euch heute ein paar Zeilen. Ganz ehrlich: Es war ein supertoller Abend und ich habe mich in den drei Gesprächsrunden und auch bei der Party gut unterhalten. Die Art des Events führt wohl auch dazu, dass sich offene, engagierte, tatkräftige Leute melden, die gerne mit anderen ins Gespräch kommen. Auch das Spiel am Ende fand ich gut. Man hätte es noch ein wenig verzögern können, indem man die Regel aufgestellt hätte, dass man nicht sagen darf, wer man ist, sondern der andere es durch Fragen herausfinden muss. Toll, dass Ihr all diese Arbeit investiert habt. Ich hoffe, Euch fällt es mit der Zeit immer leichter, nachdem Ihr ja nun schon alle Texte formuliert habt und alles perfektioniert habt. Mich würde es freuen, wenn Ihr es schafft, dass ca. im 2- bis 3-Monats-Rhythmus zu machen. Denn dann könnte man es wirklich seinen Freunden empfehlen, aber gleichzeitig dafür sorgen, dass nicht nur Leute, die man selber kennt, dabei sind. Und dann selber auch mal ein Treffen auslassen. Euch weiter eine gesegnete Zeit, Grüße ans Team, Annette M.

Annette


Pressestimmen zu dem christlichen Single-Event

ERF Artikel: Topf sucht Deckel – Kochen für Singles

Bei der Kochaktion geht es aber nicht nur darum, einen Partner zu finden. “Im Vordergrund steht, einen lustigen Abend zu verbringen und neue Leute kennen zu lernen”, sagt Kristin Mansel. Doch manchmal funkt es tatsächlich. So wie bei Sandra Hans, die bei der Food Rallye ihren passenden „Deckel“ gefunden hat. Im Interview berichtet sie über ihre Erfahrungen mit der Aktion:

ERF.de: Wie haben Sie von “Topf sucht Deckel” erfahren?

Sandra H.: Ich habe die Aktion mit organisiert. Letztes Jahr über den 1. Mai sind drei Freundinnen und ich in eine Hütte in die Berge gefahren. An einem Abend haben wir uns Gedanken über unser Singledasein gemacht und beschlossen, selbst etwas zu unternehmen. So kam uns die Idee für “Topf sucht Deckel”. Weil uns allen wichtig war, unseren Glauben mit unserem zukünftigen Partner zu teilen und wir den Eindruck hatten, dass sich viele christliche Singles in den Gemeinden in einer ähnlichen Situation wie wir befinden, wollten wir speziell etwas für christliche Singles aus München und Umgebung auf die Beine stellen. Nachdem die Idee Gestalt annahm und ein erster Termin gefunden war, haben wir unseren kompletten Bekanntenkreis abgeklappert und Leute eingeladen.

ERF.de: Warum haben Sie bei der Aktion mitgemacht? Was haben Sie sich erhofft?

S.H.: Ich habe mir einen schönen und harmonischen Abend gewünscht und als Mitglied des Orga-Teams gehofft, dass alles gut klappt. Klar habe ich mir auch ein bisschen erhofft, dabei einen Partner zu finden, wenn auch nicht unbedingt an diesem Abend, weil das nicht die erste Aktion war, die wir gestartet haben.

ERF.de: Wie viele Leute waren bei Ihrer Food-Rallye dabei?

S.H.: Bei der Veranstaltung, bei der ich meinen Freund kennengelernt habe, waren insgesamt 36 Leute dabei. Ich war auch Gastgeberin an diesem Abend. Bei mir waren immer sechs Leute gleichzeitig in unterschiedlicher Besetzung für die einzelnen Gänge.

ERF.de: Wie ist das abgelaufen, welche Aufgabe hatten Sie?

S.H.: Ich war Gastgeberin während des Essens. Mit meinem Kochpartner habe ich zusammen den Hauptgang vorbereitet. Wir haben Gans gekocht (das hätte ich mir alleine nie zugetraut!) und alle waren begeistert. Außerdem hat die Party nach dem Essen in meiner WG stattgefunden, weil ich relativ viel Platz habe, meine Mitbewohnerin einverstanden war und die Wohnung für alle gut zu erreichen war.

ERF.de: Sie haben ja Ihren „Deckel“ dabei gefunden. Wie hat es denn gefunkt?

S.H.: Meinen “Deckel” habe ich erst auf der Party nach dem Essen gefunden. Zwischen mir und meinem Kochpartner sowie den anderen Gästen hat es nicht gefunkt. Mit meinem jetzigen Freund habe ich mich während der Party unterhalten. Außerdem ist er bis zum Schluss geblieben um mir beim Aufräumen zu helfen… Sehr nett!

ERF.de: Haben Sie damit gerechnet, dass sie dort tatsächlich Ihren “Deckel” finden?

S.H.: Ich hatte keine riesigen Erwartungen an die “TsD”-Aktion, sondern habe mich einfach darauf gefreut, einen schönen Abend zu verbringen und ein paar neue Leute kennen zu lernen. Insgeheim habe ich natürlich schon ein bisschen gehofft, dass es vielleicht irgendwann mal klappen könnte. Immerhin hatte sich gleich nach der ersten Aktion auch schon ein Pärchen gefunden.

ERF.de: Wie ist es danach weitergegangen?

S.H.:Während der Party gab es die Möglichkeit zu bestimmen, an wen die eigene E-Mail-Adresse weiter gegeben werden darf. Mein jetziger Freund hatte mich angegeben, sodass ich seine E-Mail erhielt. Am Ende des Abends hatten wir aber schon ausgemacht, dass wir uns wieder treffen wollen. Wir haben uns das erste Mal nach dem “TsD”-Abend in einem Cafe getroffen. Danach haben wir dann ein paar Mal was zusammen unternommen. An einem Wochenende Anfang Dezember 2008 waren wir zusammen auf den Weihnachtsmarkt und seitdem sind wir offiziell ein Paar und sehr glücklich.

ERF.de: Kannten Sie ihn schon vorher und hätte es auch ohne “Topf sucht Deckel” gefunkt?

S.H.: Nein, wir kannten uns noch nicht vorher. Vermutlich hätten wir uns über eine gemeinsame Freundin früher oder später kennen gelernt. Das hätte aber bestimmt bis zu ihrem Geburtstag, ein Dreivierteljahr nach diesem “TsD”-Abend, gedauert!

ERF.de: Was fanden Sie gut, was eher schlecht?

S.H.: “TsD” finde ich generell super. Nicht nur, dass man die Möglichkeit hat, neue Leute kennen zu lernen und vielleicht sogar sein Singledasein an den Nagel zu hängen. Ich habe bei den Abenden auch viel von anderen Christen gehört und über deren Gemeinden erfahren. Organisatorisch gab es nach dem Abend, an dem ich meinen Freund kennenlernte ein paar Kleinigkeiten zu verbessern. Beispielsweise war die Auswertung der Fragebögen, an wen die E-Mail-Adresse weitergegeben werden darf, sehr aufwendig und zeitintensiv.

ERF.de: Würden Sie anderen raten, da mitzumachen? Wenn ja, warum?

S.H.: Klar, auf jeden Fall. Und viel mehr: Ich möchte nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Nachahmen einladen. “TsD” kann man in jedem Ballungsraum mit gutem öffentlichem Nahverkehr durchführen. Und es ist auf jeden Fall spannend und macht Spaß dabei zu sein! Man kann neue Leute kennenlernen, vielleicht auch die Nachbarn von zwei Straßen weiter, bekommt Einblicke in andere christliche Gemeinden. Es haben sich auch schon Geschäftskontakte angebahnt und Rezepte wurden ausgetauscht.

ERF.de: Tipps für Leute, die so etwas auch gern machen wollen?

S.H.: Man braucht mindestens drei sechser Gruppen, also insgesamt 18 Leute. Davon müssen drei Leute, die nicht allzu weit auseinander wohnen, bereit sein, Gastgeber für diesen Abend zu sein und das Hauptgericht kochen. Das Verhältnis von Köchen zu Köchinnen muss ausgewogen sein, so dass jeder nach einem Gebet einen Kochpartner zugelost bekommt. Zusammen mit seinem Kochpartner tingelt man dann von Gang zu Gang bzw. macht den anderen die Tür auf. Eine Party für alle danach ist eine gute Sache, denn man lernt beim Essen zwangsläufig nie die Leute kennen, die den gleichen Gang zubereiten wie man selbst.

ERF.de: Danke für das Interview.

Autor: Swanhild Zacharias


Rezepte von Teilnehmern

Bananen-Pfirsichauflauf von Simon

Zutaten: Putenfleisch 1 Dose Pfirsiche 2-3 Bananen Sahne Curry Ketchup Salz Pfeffer Das Putenfleisch in kleine Stücke schneiden, anbraten und würzen. Den Ofen auf 200 ° vorheizen. Eine Aufl aufform leicht einfetten, Pfirsiche und Bananen hineinschneiden und das Fleisch hinzugeben. Aus Sahne, Curry und Ketchup eine Soße herstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Soße über das Fleisch und das Obst gießen. Im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun wird. Dazu Reis servieren.

Amarena-Griess-Traum von Anett

400 ml Milch 4 EL Zucker 50 g Grieß (Weichweizen) 50 g Krokant 150 g Quark (Magerquark) 200 g Mascarpone 1 TL Vanillezucker 1 Glas Kirschen, Amarenakirschen (370 g) Milch aufkochen lassen, Zucker und Grieß einrühren. Vom Herd nehmen und ausquellen lassen. Krokant unterrühren. Quark mit Mascarpone und Vanillezucker verrühren. Amarenakirschen abtropfen lassen, den Sirup auffangen und 4 Kirschen zur Seite stellen. Grieß abwechselnd mit Amarenakirschen und etwas Sirup sowie der Quarkmasse in Dessertgläser schichten. Mit jeweils einen Klecks Grieß, einer Amarenakirsche garnieren und mit Amarenasirup beträufeln. Dessert bis zum Servieren ca.1 Stunde kalt stellen.

Himbeerjogurth von Jeannette

Hey Ihr! nochmals Danke für die Orga war ein sehr schöner Abend Hier ein Rezept eines Nachtisches:

Himbeerjogurth Zutaten: Gefrorene Himbeeren 500g Jogurth 1 Becher Sahne Brauner Zucker zum garnieren Zubereitung: 1. Himbeeren eine Stunde zuvor auftauen und in Nachtischschälchen geben 2. Sahne steif schlagen und unter den Jogurth heben 3. Jogurth-Sahnemasse über die Himbeeren in die Schälchen füllen 4. Zuletzt eine Schicht Zucker über die Jogurth-Sahnemasse streuen so dass man von oben gesehen kaum noch weiß sieht Fertig! Schmeckt sehr lecker und erfrischend.

Spinatlasagne von Silke

Zutaten für 4 Personen: 600g Rahmspinat 1TL Öl 300g Lasagneblätter (ohne Vorkochen) 1 Zwiebel 100g Butter 75g Mehl 1/2L Milch 1/4L Kräftige Brühe 1 Knoblauchzehe 100g gekochter Schinken 2 Fleischtomaten kleingewürfelt 100g geriebener Käse 50g geriebener Parmesan Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat Spinat in der Mikrowelle auftauen. Für die Béchamel-Sauce die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in der Butter glasig dünsten. Mehl zugeben und anschwitzen lassen. Ist eine leichte Bräunung erreicht, kommen die Milch und die Brühe. Gewürze zugeben und 5 Min. köcheln lassen. Dabei immer kräftig umrühren, damit die Sauce nicht verklumpt. Kleingewürfelter Schinken in die Sauce geben. Auflaufform einfetten und mit einer Schicht Lasagneblätter beginnen. Darauf kommt Béchamel-Sauce, eine Schicht Spinat, Tomaten und dann wieder Lasagneblätter… Am Ende kommen Lasagneblätter, die restliche Sauce und der Käse. Im Backofen bei 180 Grad 40 Min backen